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Bankraub aus der Cloud
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Mittwoch, den 27. Juni 2012 um 16:39 Uhr

Nach einer Meldung von Guardian Analytics und McAfee plündert aktuell eine internationale Gruppe Krimineller mittels automatisierter Schadsoftware Konten bei Banken in Europa, Nordamerika und Columbien.

Ziel der Attacken seien die Konten wohlhabender Privatpersonen und die Geschäftskonten von Unternehmen. Unter Umgehung der Onlinesicherungen wie HBCI oder PIN/TAN werden nach Kontrolle des Kontostandes Einzelüberweisungen von bis 100.000,-€ durchgeführt. Möglich ist dies unter Verwendung der bekannten Trojaner Zeus und SpyEye, von denen man inzwischen über 400 neue Varianten mit solchen Fähigkeiten gefunden hat. Mit den auf diesem Weg erlangten Zugangsdaten, werden dann die Transaktionen aus der Cloud zum Schaden der Kontoinhaber automatisiert ausgeführt. Man geht davon aus, dass auf diesem Wege bereits über 2 Milliarden Euro ergaunert worden sind.

Als Schutz vor solchen Angriffen wird geraten, Rechner, die schützenswerte Daten beinhalten oder über die potenziell sicherheitsrelevante Informationen oder Bankgeschäfte laufen, umfassend zu schützen. Online zugängliche Konten, sollten regelmäßig auf nicht veranlasste Überweisungen, Buchungen und Lastschriften kontrolliert werden. Bei Unregelmäßigkeiten sollten betroffene Kredit- und EC-Karten sofort gesperrt und das betroffene Bankhaus sofort informiert werden. Daher sollten Ihnen die Rufnummern der Bank für eine Kontosperrung bekannt und jederzeit verfügbar sein.

Bei allen Fragen rund um IT-Sicherheit, wenden Sie sich gerne an unsere Hotline.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Juni 2012 um 16:50 Uhr